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Besenreiser vermasseln im Sommer die Freude auf nackte Beine. Das feine Geäst blau-roter Blutgefäße liegt dicht unter der Hautoberfläche und überzieht wie feine Gitternetze meist die Oberschenkel. Noch schlimmer und auffälliger sind die ausgeprägten Krampfadern. Diese verdickten Venen schlängeln sich oft, wie Flüsse auf einer Landkarte, über die gesamten Beine. Sowohl Besenreiser als auch Krampfadern nehmen den Reiz jugendlicher Beine und zwingen im Sommer zu langen Hosen. Aber was genau sind die unschönen Besenreiser und Krampfadern und wie entstehen sie? Zunächst einmal sind Besenreiser nichts anderes als kleinste Krampfadern. Letztlich gibt es also nur Unterschiede zwischen kleinen Krampfadern (Besenreiser) und großen Krampfadern. Und diese entstehen immer dann, wenn sich das Blut in den Venen staut. Hierzu muss man wissen, dass die Beinvenen dafür verantwortlich sind das verbrauchte Blut zurück zum Herzen zu pumpen. Dabei muss das Blut bis 1,5 m entgegen der Schwerkraft transportiert werden - also von unten nach oben! Damit das Blut bei diesem Vorgang nicht zurück sacken kann hat Mutter Natur mit den Venenklappen eine geniale Erfindung gemacht. Diese sind elastisch und arbeiten wie Schleusen um den Fluss des Blutes nur in Richtung Herz zu erlauben und einen Rückfluss in die Beine zu verhindern. Fehlernährung und andere Faktoren können jedoch für ein Ausleiern der Venenklappen sorgen. Diese können nun nicht mehr richtig schließen und das Blut sackt in die Venen zurück. Dabei kann es zum Blutstau in den Venen kommen. Diese dehnen sich dadurch aus und drücken
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